CJLea

7. August 2011

CJLea: Kreuzbergpredigt // Fragment II

Abgelegt unter: Allgemein, Kreuzbergpredigt — CJ @ 19:50

Berlin war in Kristiansnes stets der Inbegriff für die Brutstätte des Bösen. Dicht vor Paris und Rom, mit deutlichem Abstand vor London, das strenggenommen auch eher im Westen lag. In Berlin stehen so viele Nutten am Straßenrand, dass es beinahe unmöglich ist, sein Auto abzustellen. Deswegen ist man dazu verdammt nächtelang im Kreis zu fahren, stets auf der Lauer nach einer freien Parklücke und auf der Hut vor den Verführungen des Teufels. In Berlin ist das Leitungswasser mit Wodka versetzt, um die Einwohner in ihrer „wir sind ein Volk-Euphorie“ ruhig zu stellen und davon abzuhalten, gegen die bürgerliche Regierung zu rebellieren, die den abgehalfterten Zugpferden längst in kopfloser Flucht die Sporen gibt.

In Berlin ist Pornographie ein anderes Wort für Alltag.

In Berlin versteht keiner den anderen, da seine Einwohner in tausend Zungen sprechen. Jedes Jahr an Pfingstmontag spritzen sich alle kollektiv Haschisch, damit jeder einmal im Jahr jemanden zum Reden hat. In Berlin gibt es mehr Hunde als Eheleute. In Berlin hat jeder mit jedem ständig Sex: Männer mit Männern, Frauen mit Frauen, Männer mit Frauen anderer Männer, Frauen mit Männern, die es kurz zuvor mit ihren Männern getrieben haben, Männer, die früher einmal Frauen waren mit Frauen, die gern Männer wären, Frauen, die früher einmal Männer waren mit Männern, die noch überlegen, wie sie Männer werden, Kinder mit Erwachsenen, Erwachsene mit Gummipuppen, Gummipuppen mit anderen Gummipuppen, Polizisten mit Verbrechern, Pastoren mit Pfarrern, Hunde mit Katzen, Blinde mit Tauben und so weiter und so fort.

In Berlin müssen die Leute mit Geld heizen, da sie die Kohle durch die Nase ziehen, um fürs Sex-haben wach zu bleiben. In Berlin gibt es Menschen, die anstatt zu arbeiten tanzen, den ganzen Tag und die ganze Nacht, und wenn die Tänzer genug getanzt haben, dann zwingen sie die Arbeiter, mit ihnen Sex zu haben und Kohle durch die Nase zu ziehen, damit sie auch den ganzen Tag und die ganze Nacht tanzen und nie wieder arbeiten wollen. In Berlin tanzt der Bäcker anstatt zu arbeiten mit der Kassiererin aus dem Supermarkt, so dass jeder, der gerade eine Tanzpause macht, um etwas zu essen, in einer mit dem Wort „Bio“ gekennzeichneten, garantiert tänzerfreien Zone Körner kaufen muss, um sich zu Hause selbst ein Brot zu backen. In Berlin trinken die Leute kein Wasser, sondern von heidnischen Heilern fermentierte, in Wasser aufgelöste Kräuter, die angeblich dazu beitragen, dass man nachdem man drei Tage und drei Nächte durchgetanzt hat, so aussieht, als hätte man lediglich acht Stunden gearbeitet und in seinem eigenen Bett geschlafen.

In Berlin sind alle eigentlich etwas anderes, als sie zu sein scheinen: Der Student ist eigentlich Schauspieler, der Taxifahrer ist eigentlich Musiker, der Straßenfeger ist eigentlich Schriftsteller und die Klofrau ist eigentlich Bildhauerin. In Berlin sagen sich Fuchs und Hase auf Schrottplätzen und Müllkippen „Gute Nacht“, weil sie da nicht von den Wildschweinen gestört werden, die auf den Kinderspielplätzen der Außenbezirke mit den Jellicle Cats Sex haben. In Berlin kann jeder einen Porsche fahren, ohne ihn bezahlen zu müssen. In Berlin wird jeder satt, obwohl keiner was zu beißen hat.

In Berlin kostet ein Freund nur ein Bier.        

 

CJLea: Der Welten Lohn

Abgelegt unter: Allgemein — CJ @ 19:30
Folgende Situation: Ich spiele heute Nachmittag einen Secret Private Gig vor brutal minderjährigem Publikum. Ich bin richtig gut drauf, habe nur die Hits auf der Setlist, die Crowd schreit phasenweise beinahe ekstatisch. Zwischen “Alle Vögel sind schon da” und “Spannenlanger Hansel” riffen meine Hohner Custom und ich uns durch schwer rockende Soundgewitter aus C, F, G, D, A und sogar motherf*** G7. Ganz im Ernst: Mehr Akkorde verklampft Noel Gallagher an einem durchschnittlichen Abend auch nicht…  Aber weiter: Dann - ich schwitze mich gerade durch die Bridge von “Bibabutzemann im Big in Emden-Remix” (ihr wisst schon: “Er rüttelt sich und schüttelt sich und macht vor Freude unter sich”) - drückt mir die junge Dame in der ersten Reihe kommentarlos, aber dafür um so vehementer, ihren Schnuller in den Mund, so dass ich die Show noch vor dem Finale Grande (Gooseeater von Stealy Fox…der Hammer!) sprachlos abbrechen muss. 

In einem ersten Versuch, würde ich diese Geste sinngemäß mit “I’d love to see your next show at the Roxy” oder “I want you to be my daddy” übersetzen. Es kann aber auch gut sein, dass ich mich da wegen des Dialektes ein wenig verhauen habe… 

22. April 2011

CJLea: New Orleans

Abgelegt unter: Allgemein, Dichter — CJ @ 20:13

Sie lag immer noch auf seiner Zunge wie ein süßer Tropfen Honig. Genüsslich ließ der Dichter einen Schluck kalten Rockshandy über den köstlichen Nachgeschmack der letzten Nacht rinnen. Die Laken waren noch feucht und die schwere Luft, die durch die weit geöffneten Flügel der Verandatür hereinrollte, brachte weder Trocknung noch Abkühlung. Über dem Bett des Mississippi hatte sich dichter weißer Dunst breit gemacht. Das wenige Wasser, das wie ein schmutzig brauner Lindwurm ächzend an seinen Ufern entlang kroch, stank nach Leben. Der Dichter drückte sein Gesicht tief in die Matratze und inhalierte ein letztes Mal ihren kleinen Tod.

Er war mit ihr gestorben, zweimal, dreimal, fünfmal, bis sie vor Erschöpfung Arm in Arm eingeschlafen waren. Für einen kurzen Augenblick, Sekunden bevor die Kraft der Leidenschaft sie hatte entwässert und zufrieden übereinander zusammenbrechen lassen, war noch ein verwegener kleiner Gedanke durch seinen Kopf geschossen. Dieses Mädchen – sie hieß vielleicht Sue, Betty oder Rachel – dieses Mädchen war sein Schicksal. Gleich morgen würde er um ihre Hand anhalten, vor ihr niederknien, ihre zarten frivolen Finger in seinen Händen halten und sie bitten, seine Frau zu werden. Doch nun war sie fort. Er wusste nicht, wann sie gegangen war. Nie hinterließ sie eine Nachricht oder irgendein anderes Zeichen dafür, dass sie da gewesen war und wiederkommen würde. Manchmal vergaß sie sogar ihr Geld auf dem Nachttisch. Sie wusste, dass sie sich auf ihn verlassen konnte, dass er es aufheben und in der nächsten Nacht der doppelte Betrag bereit liegen würde. Der Dichter drehte sich auf die Seite und sah auf die Veranda hinaus.

Summer in the city – es waren schon beinahe vierzig Grad und dabei hatte noch nicht einmal die Mittagsstunde geschlagen. Oh, wie er diese Stadt hasste. Ihre schmutzigen engen Gassen, die aufdringlichen Gerüche, die bunten lauten Menschen und diese erbarmungslose Hitze. Das French Quarter machte ihn krank, und doch zog ihn der brodelnde Schlund dieses farbenprächtigen Molochs aus Fleisch und Dreck, dessen exotisch gewürzter Atem ihm Tag um Tag entgegenschlug, magisch an. Wie eine willfährige Fliege krabbelte er der lockenden Lust entgegen, tiefer und tiefer hinein in den klebrigen Kelch, gierig suchend nach dem Quell des aphrodisierenden Duftes, der die, vom baldigen Tod kündenden, Ausdünstungen zu durchdringen vermochte. Ja, er war ein Suchender. Einer von denen, die der Venusfalle nicht schmeckten, einer, den sie ausspuckte, im hohen Bogen hinaus aus der trügerischen Wärme auf die Straße spie, weil er einfach nicht stillhalten und seine Reise beenden wollte. Keine hatte ihm bisher das gegeben, wonach er verlangte, das, wonach sein Körper und seine Seele lauthals schrieen. Und keine hatte bisher vermocht ihm das zu nehmen, was ihn weiter und weiter trieb: den Glauben an die Liebe.

Langsam und sichtlich erschöpft von der letzten Nacht erhob er sich aus dem stumpfen Gestell des alten Messingbettes. Der Dielenboden war feucht und klebrig. Was für eine Nacht! Einen kurzen Augenblick lang verharrte der Dichter vor dem großen Wandspiegel und versuchte, sich an der Nacktheit seines Gegenübers zu erfreuen. Ein großer drahtiger Athlet musterte ihn mit wachen Augen, die gleichwohl schelmisch blitzend, in einer unergründlichen Trauer gefangen zu sein schienen. Leicht errötend verdeckte der Dichter mit den Händen seine Scham, als sie forschend über seine Brust an ihm herabschlichen. Der Fremde sah ihn fordernd an. Er war ein wenig kleiner als er selbst, nicht unattraktiv und doch von einer dunklen Tiefe, die den Dichter in seinem Innersten erschauern ließ. So sehr er es sich auch gewünscht hätte und so lange er auch schon an seiner Seite reiste, nie hatte er es geschafft irgendeine Beziehung zu seinem mysteriösen Begleiter aufzubauen. Ihn womöglich aus der Dunkelheit ins Licht zu locken, oder zumindest zu verstehen, aus welchem Grund er so gut wie nie von seiner Seite wich. Manchmal sprach der Fremde zu ihm, ganz leise, kaum hörbar und der Dichter erschrak, wenn er die raue Stimme hörte, die ihm stets dieselben Worte flüsterte. Er streckte seine Hand aus, um die Lippen zu berühren, über deren sanften blassen Schwung das beunruhigende Mantra zu ihm herüberschlich, versuchte es zu greifen, zu ertasten und zu verstehen. Doch jedes Mal schloss sich der Mund des Fremden und die Stimme verstummte. Der Dichter riss sich vom Spiegel los und wandte sich dem, mit feinen Rissen überzogenen, Keramikkrug zu, der neben der Verandatür auf einem wackeligen Holzschemel stand. Ein übergewichtiger Gelbrandkäfer hatte sich in das Gefäß verirrt und taumelte schwerfällig durch das milchige Wasser, das der morgendlichen Hygiene dienen sollte.

Vorsichtig tauchte der Dichter die Hände in das lauwarme Nass und benetzte sein Gesicht. Er musste Lachen. Welchen Sinn machte es schon, sich in dieser drückenden Hitze zu waschen. Seit er in New Orleans eingetroffen war, schwitzte er unablässig. Es war nicht so, als sei er derartige klimatische Bedingungen nicht gewohnt. In Lima hatte er drei Monate unter den riesigen Deckenventilatoren einer weißgetünchten Stadtvilla gelebt. Bereits nach zwei Tagen hatte er sie abgestellt, da sie keine Linderung brachten. Von dem Geräusch, mit dem die hölzernen Blätter die peruanische Luft in stickige Scheiben schnitten, war er beinahe wahnsinnig geworden. In Port au Prince war es ihm auch nicht besser ergangen. Ein halbes klebriges Jahr war er durch die Gassen der Hafenstadt gezogen, um sich über die wunderschönen Frauen, die ausschließlich Augen für englische Matrosen und französische Offiziere hatten, nur noch weiter zu echauffieren. Und jetzt also New Orleans. Der Dichter wickelte sich ein Handtuch um die Hüften und trat auf die Veranda hinaus. Ein innig im Liebesspiel umschlungenes Libellenpärchen tanzte in der flirrenden Luft über dem Geländer zu einer Melodie, die er nicht hören konnte. Zur Melodie dieser Stadt deren Wohlklang sich ihm bislang nicht erschließen wollte. Jahrelang hatte man ihm davon erzählt, von den beschwingten luftigen Tönen berichtet, die in Dur und Moll von der Liebe erzählten. Doch alles, was er vernahm, war die Kakophonie des Untergangs, ein dissonanter Wirrwarr aus Wahnsinn und Selbstzerstörung, äolischen Entartungen und phrygischen Anmaßungen. Ratlos setzte sich der Dichter auf das wacklige Holzgeländer, das die Veranda vom Rest der Welt abgrenzte. Er ließ seinen Blick über das Tal wandern, suchte missmutig nach weiterer Bestätigung für seine tiefe Abscheu gegen diesen gottlosen Sündenpfuhl, als seine Augen auf einer Frau haften blieben, die unten am Fluss einen mit Wasser gefüllten Tonkrug auf dem Kopf balancierte. Ihre nackten Füße schlugen hart auf den brüchigen grauen Lehm, der den zäh dahinfließenden Strom zu beiden Seiten säumte. Drei tollpatschige Mohrenkinder hingen an ihren Rocksäumen, stolperten, weinten, neckten sich, doch ihre Mutter ließ sich nicht aus dem Tritt bringen, strebte unbeeindruckt den stinkenden Bretterhütten entgegen, die einige hundert Meter flussaufwärts am Ufer standen. Eine dünne Rauchfahne stieg aus der Armensiedlung kerzengerade gen Himmel empor. Wahrscheinlich warteten dort am Feuer ihr Mann und ihre Schwestern auf sie. Sie hatten Maisbrot gebacken, wollten zusammen mit ihr und den Kindern Essen zubereiten – eine handvoll Reis für jeden, vielleicht einen Fisch, der sich des Nachts in eine der unzähligen Reusen verirrt hatte, deren löchrige Netze vielmehr aus Hoffnung denn aus Garn gestrickt waren.

Hoffnung – der Dichter sprang auf. Wenige Meter vor seinem Haus ging sie vorbei, und auf ein Haar hätte er sie nicht gesehen. Hoch erhobenen Hauptes lief sie gegen den Strom, stolz, unbeeindruckt von Hitze und Trockenheit. Ihr Gesicht glich dem einer griechischen Venus. Die Zeit hatte es hart gemacht, und doch vermochte man ein mildes Lächeln zu erkennen, dass hin und wieder ihre Mundwinkel umspielte, wenn eines der Kinder hinfiel, um sogleich unter glucksendem Gelächter wieder aufzuspringen. Kein Zweifel, es war die Hoffnung, die den schweren Krug flussaufwärts balancierte, stets darauf bedacht nichts zu verschütten. Für sie und ihre Lieben würde der Krug immer halb voll sein, egal, wie viel Wasser den Weg zurück ins Delta fand oder unter der sengenden Gewalt der Sonne verdunstete. Plötzlich konnte der Dichter wieder die Worte des Fremden hören, völlig klar und lauter als je zuvor. Er erschrak nicht, als er die Lippen ganz deutlich vor sich sah, sie berührte und spürte, wie die Zeilen warm und weich in seine Finger flossen, die Arme hinaufkrochen, bis sie schließlich sein Herz erreichten. Und der Dichter verstand. Zum ersten Mal, seit er in New Orleans angekommen war, fühlte er so etwas wie Glück. Der Wind wehte eine leise Melodie vom French Quarter herüber, engelsgleiche Stimmen besangen die Liebe. Ihr Name war Sue, Betty oder Rachel.

19. April 2011

CJLea: Kreuzbergpredigt // Fragment I

Abgelegt unter: Allgemein, Kreuzbergpredigt — CJ @ 02:37

Die Ampel springt auf rot. Ich hämmere meinen rechten Fuß aufs Pedal, wir schießen mit 160 über die Kreuzung. Khans weinerliche Schreie übertönen das Hupkonzert des Gefangenenchors. Eingeschweißt in Blechkisten, von Freiheit träumend, meinen 480 PS willenlos ausgeliefert. Sie bremsen, sie verlieren. Ein Leben lang. Zu langsam für mein Leben. Khans Leben versickert in einem beigefarbenen Nappaledersitz. Beige springt auf rot. Rot springt aus Brust. Der Beat pumpt Deadnotes. Bass aus sechs Zylindern. Synkopisch blubbernd, intervallfarben. Khan stöhnt die Hook, meine Adlibs beschwören die Straße. 90 Grad mit 90 Sachen. Reeperbahn auf Zirkusweg. Hafenkrankenhaus. Innenbelüftete Vollbremsung vor der Ambulanz. Tür auf, Chinese fire drill, Khan raus. Gierig gleiten Glaskiefer auseinander. Schließen sich. Hungrig mahlend, zufrieden schmatzend. Vom Durcheinander verschluckt. Budapester springen schmatzend auf rot. Rot ist die Farbe der Nacht. Nachtschwestern laufen im roten Bereich. Reicht das für einen Notfall? Ja. Fallen Sie zur Not hier hin. Ich rufe nach einem Arzt. Arzthelferinnen lachen und rufen nach einer Pause. Pausenlos fallen offene Köpfe und Beine durch die Notfallklappe auf den Linoleumboden. Zuviel Kundschaft für zu wenig Kundschaft. Bodenlose Notfalldichte. Klappe. Khan schafft es nicht. Dämlicher Wichser. Die Hook ist 80er und kickt mich noch immer nicht. Spiel mir das Lied vom Tod. Töte das Lied und spiel was anderes. Spiel was anderes. Anderer Beat, anderes Leben. Weniger Rot, seltener blau. Grün ist der Kittel, der auf mich zuschwebt. Weißes Licht. Blendet mich, schluckt mich. Mich würde man noch brauchen. Brauchen, wofür? Meine Arme werden leicht. Die Hook wird leiser. Eine Last ist abgeladen, eine andere springt auf meine Schultern. Schnittwunden. Er sich selbst. Niemand sonst. Sonst habe ich nichts zu sagen. Eine grüne Uniform zerrt an meinem Ellenbogen. Bogenförmig leuchtet eine Lampe in mein Gesicht. Ich habe Durst. Ich brauche eine Valdoxan. Weniger Puls. Mehr Langeweile. Langweile ich dich, Wichser? Fick dich. Ich bin privat versichert. Der Kellner trägt eine Mütze, Glatze, Mütze, Glatze. Ich stehe auf und gehe zur Tür. Zu. Zu guter letzt haben sie mich erwischt. Ich gestehe alles. Der Gig, die Rasierklinge, die Ekstase. Nur Khan. Niemand sonst. Sie glauben mir. Mir glauben. Glauben ist alles. Alles ist grün. Ich fahre dem Kellner über den Mund, kassiere eine Ohrfeige und schmolle. Fick dich, Arschloch. Das hat ein Nachspiel. Nach Spielen steht es 2 zu 2. Ausgeglichen. Ihr dachtet, ihr habt  mich, aber ihr habt shit. Khan hat Licht. Ich gehe zur Tür. Offen. Offensichtlich ist das Thema ausdiskutiert. Wenn jetzt weiter nichts passiert, gehe ich. Raus. Weg. Aus dem Weg. Ausweglos. Eier sind Mangelware. Meine laufen frei und fühlen sich wohl in Bodenhaltung. Haltung bewahren. Bodenhaftung. Konsonanten tauschen, dem Sound der Maschine lauschen. Khan atmet kontrapunktisch gegen das weiße Rauschen. Sound of white noise. The boys are back in town.

17. April 2011

CJLea: Sous le ciel de Paris

Abgelegt unter: Allgemein, Dichter — CJ @ 21:31

Ihr süßer Duft lag noch immer in den zerwühlten Laken. Er drückte sein Gesicht tief in die warmen Kissen und sog sie in sich auf. Er konnte sich nicht daran erinnern, wann sie fortgegangen war. Vor einer Stunde, gestern oder letzte Woche – er wusste es nicht. Spielte es überhaupt eine Rolle? Was spielte schon eine Rolle? Er drehte sich auf den Rücken und sah zum Fenster hinauf. Der schwüle Sommerwind verführte die leichten Taftvorhänge zu verwegenen Tänzen. Er umgarnte sie mit den exotischsten Gerüchen von Kardammon und Curry, Kirschblüten und Ingwer. Gerüche aus einer anderen aufregenden Welt.

Der Frühling hatte sich über Nacht in die Straßen von Montmatre geschlichen. Paris erwachte aus seinem Winterschlaf. Stimmen plapperten aufgeregt durcheinander und die Hufe der Pferde, die die großen mit Obst, Gemüse und Fisch beladenen Karren zum Markt zogen, schlugen beschwingt auf das geduldige Pflaster. Das alles klang wie Musik in seinen Ohren. Der Frühling war ein Chanson, ein Lied getränkt von bedingungsloser Liebe, grenzenloser Lust und lustvoller Liebe am Leben. Der Frühling machte seltsame Dinge mit dieser Stadt und den Menschen, die in ihr lebten. Au revoir tristesse, bonjour l’amour. Wieder kehrten seine Gedanken zu dem Mädchen zurück. Er hatte sie in einer der kleinen Kneipen unweit des Boulevard de Clichy kennen gelernt. Ihr Name war Martinique, Madeleine oder Monique. Er konnte sich nicht erinnern. Sie hatten viel Pernod getrunken und noch mehr gelacht, hatten in einer Nacht die ganze Welt bereist. Ihr Lachen hatte so hell und klar geklungen, wie der Flügelschlag einer Elfe, ihre Berührungen waren so zärtlich gewesen, wie der Wind, der den Morgentau von den Gräsern der Provence pflückt. In seinem kleinen Zimmer am Place du Tertre hatten sie sich einander hingegeben. Sie waren eins geworden, le poèt et la putain, der Poet und die Hure. Er hatte sich in ihr verloren und wiedergefunden, war in ihren Armen gestorben, um von ihren weichen Lippen wieder zum Leben erweckt zu werden. Trunken von Rotwein und Leidenschaft hatten sie sich nichts versprochen und doch alles bekommen, was sie gesucht hatten. In ihr hatte er sich geborgen und doch schutzlos gefühlt. Er hatte seine Macht gespürt und war der ihren doch wehrlos ausgeliefert gewesen. Obwohl der Dichter schon lange den Glauben aufgegeben hatte, dass er den Himmel zwischen den Schenkeln einer Frau finden würde, ließ ihn die Faszination, der Reiz des Unerklärlichen, die schamlos aufblitzende Idee des Göttlichen nicht los.

„Hymne a l’amour“  - der Dichter spähte aus dem Fenster. Auf dem gegenüberliegenden Balkon saß eine alte Frau neben einem Kofferradio. Sie bewegte ihre Lippen zu der Stimme der Piaf. Ihre Augen waren geschlossen, so schien es. Nur zu gern hätte er einen Blick in ihre Seele riskiert, um an dem teilzuhaben, was ein so verträumtes Lächeln auf ihr runzliges Gesicht zauberte. Vielleicht dachte sie an ihren Liebsten, der viel zu früh von ihr gegangen war. Sie würde ihn immer in ihrem Herzen behalten, würde sich an die gemeinsamen Stunden, Tage, Jahre erinnern, wenn sie ihrem Lied lauschte. Sie dachte an die Brasserie, in der sie sich zum ersten Mal begegnet waren. An den ersten Kuss, ihre Verzweiflung, als er in den Krieg ging und die Freudentränen, als er wohlbehalten zurückkehrte. In dieser Nacht hatten sie ein Kind gezeugt. Ein Mädchen, das inzwischen erwachsen war und sie nur selten besuchte. Die alte Frau -  sie hieß vielleicht Martinique, Madeleine oder Monique - hatte das Leben in all seinen Facetten erlebt, alle Höhen und Tiefen durchstanden, gelacht, geweint, geflucht und getanzt. Sie hatte alles gewonnen und alles wieder verloren - und doch schien sie glücklich zu sein. Glücklich auf ihrem Balkon zu sitzen und in der Musik zu versinken, sich ihren Erinnerungen hinzugeben und noch einmal zu spüren, was längst vergessen schien.

Der Dichter schreckte jäh auf seinen Betrachtungen auf, als er bemerkte, dass die alte Frau ihre Augen geöffnet hatte. Sie sah ihn an, und er erkannte, dass er Recht gehabt hatte. Ihr Leben lag vor ihm wie ein offenes Buch. Er konnte sie sehen, wie sie am Gare du Nord ihren Mann widerwillig in den Krieg verabschiedete, sich mit einem blütenweißen Taschentuch die Tränen trocknete und ihm noch nachwinkte, als der Zug den Bahnhof längst verlassen hatte. Der Dichter konnte ihren Schmerz und ihre Verzweiflung spüren, ihre Unsicherheit, ob sie ihren Liebsten jemals wiedersehen würde. Plötzlich überkam ihn ein Gefühl der Liebe, wie eine warme weiche Woge des Glücks. Dieses Gefühl war stärker als alles, was er bisher empfunden hatte. Er wollte hinüber laufen zu ihr, sie in seine Arme schließen und nie wieder loslassen. Er wollte ihr der sorgende Mann und der verlorene Sohn zugleich sein, wollte sie vor allem Leid beschützen und jedes noch so kleine Glück mit ihr teilen. Der Dichter versenkte sich in ihren Blick und ihm wurde klar, dass die Jahre des Suchens vorbei waren. Er hatte den Himmel gefunden. In den Augen einer Frau hatte er den Himmel gefunden. Mit einer schnellen Handbewegung öffnete er die Balkontür und trat hinaus. Er zitterte am ganzen Körper, war nervös, wie ein Schuljunge. Seine Lippen waren plötzlich ganz trocken und ihn befiel ein seltsam schönes Schwindelgefühl. Sie sah noch immer zu ihm herüber. „Oh, mein Gott, diese Augen!“ Rastlos pochend pumpte sein gieriges Herz die Liebe Liter für Liter aus den Lenden in seine Seele. Seine schweißnassen Hände umklammerten haltsuchend das alte schmiedeeiserne Balkongeländer. Er verzehrte sich danach, ihr nahe zu sein, zu fühlen, was sie empfand, zu wissen, was sie erfahren hatte. Er streckte seine Hand nach ihr aus, beugte sich weit über die Brüstung, hoffte, betete und verfluchte sich schließlich, wohl wissend, dass sie ihm unerreichbar war. Er sah zu ihr hinüber. Als sein flehender Blick dem ihren begegnete, traf ihn die Erkenntnis wie ein Fausthieb. Hilflos taumelnd wich er zurück. Er suchte nach Halt und stolperte. Er versuchte, zu Atem zu kommen, doch seine Lungen versagten ihm den Dienst. Er wollte schreien, doch nur ein heiseres Röcheln kroch träge seine Kehle hinauf. Die alte Frau hatte in seine Seele gesehen. Als der Dichter in sie hinabgestiegen war, hatte er sich ihr geöffnet. Sein Leben lag vor ihr, wie ein offenes Buch. Sie konnte ihn sehen, wie er des Nachts durch die Straßen von Montmatre irrte, sich betrank und Trost und Wärme bei den Straßenmädchen suchte. Sie konnte seinen Schmerz und seine Wollust spüren, seine Angst und seine unstillbare Gier. Sie erkannte die Hure in ihm, den gefallenen Engel, den Judas, den Götzenanbeter. Jedwedes Glück war aus ihren Zügen gewichen. Was blieb, war die Verzweiflung. Sie stand auf und wandte sich von ihm ab. Kraft- und hoffnungslos sackte der Dichter in sich zusammen. Er weinte und er schluchzte, wollte ihren Namen rufen, doch er wusste ihn nicht. Wahrscheinlich war er Martinique, Madeleine oder Monique.
    

  

  

  

  

3. September 2010

Wir bringen die Band wieder zusammen

Abgelegt unter: Allgemein, Briefwechsel — jonas_lea @ 22:12

Lieber Tim,

mehr als ein Jahr nach meinem letzten Kassiber, wende ich mich an dich mit einer freudigen Nachricht: Wir bringen die Band wieder zusammen! Die BAND… Es ist an der Zeit, dass die Hotel Europa-Boys wieder auf Tour gehen und gemeinsam ihrer Bestimmung entgegenextemporieren: Wir brauchen keine Bühne, wir sind die Scheiß-Royal Albert Hall! Der Boden, den wir begehen, ist des Bodensatzes Begehr. Der Raum, den wir besprechen, ist raumgreifend sprachlos. Die Luft, die wir atmen, beschert atemlose Lust. Jedes Wort, jede Silbe, jedes Komma ist ein Nagel in die Hand, die uns gefüttert und geschlagen hat. Unser Reich komme. Vom Anfang bis zum Untergang. In Ewigkeit. Hotel Europa.

Gib mir nur ein Wort, und du machst meine Seele gesund. Tim. Believe me. Today is the greatest day I’ve ever known. Geh an dein Scheiß-Handy oder schreibe endlich zurück. Die BAND!!! Mann. Im Oktober sind wir in Frankfurt im Studio und nehmen “Hotel Europa” als Hörbuch auf. Ich biete eine kuschelige Schlafgelegenheit mit Fernsehr in Sichtweite, einen vollen Kühlschrank und Shuttle-Service bis hinter’s Mikro. Danach gehen wir auf Tour - beginnend in Hessen - mit wohlfeiler Radiounterstützung und Tour-SUV. Loo Savanna sind informed, willing and able. Wake up, little Timmy, wake up! Der Rock’n'Roll ist überall da, wo nicht Stuttgart ist. Also, wie sieht’s aus? Matthias wetzt schon die Messer für den Schnitt. Dipe ölt schon die Schnitten für die Messe. Think global - act vocal. Sprich. Mit. Mir.

Schönes Leben noch,

 

Justine aus Nancy

24. August 2009

One is the loneliest number…

Abgelegt unter: Allgemein — jonas_lea @ 23:53

Lieber Leser,

Einsamkeit ist ein äußerst schwer zu ertragender Zustand. Zumindest für mich. Ich bin nicht gern einsam. Gut, ich mag Menschen nicht besonders gern. Also, Menschen im Allgemeinen. Einige ausgewählte habe ich jedoch äußerst gern um mich, sei es im realen Leben oder im Netz. Hier auf dieser Seite zum Beispiel umgebe ich mich vorzugsweise, um nicht zu sagen exklusiv, mit einem Herrn namens Koschwitz. Daher der Titel des Blogs: Koschwitz & Lea mit kaufmännischem UND. Nicht etwa Koschwitz oder Lea oder Lea ohne Koschwitz. Nein, der Blog heißt Koschwitz UND Lea. Die Namensgebung legt, wie Sie sicher bereits bemerkt haben, geradezu unmissverständlich nahe, dass es sich bei den Verfassern des Blogs normalerweise um ein Autoren-Duo nicht etwa um einen Solo-Schreiber oder gar ein QWERTZ-Quintett handelt. So weit so richtig, doch die Betonung des vorangegangenen Satzes liegt auf normalerweise. Normalerweise tummele ich mich hier nicht, um die Inversion des Klischees vom freud- und freundlosen First Live-Nerd zu feiern, der in der virtuellen Welt Blutsbrüder added, bis der Scrollbalken qualmt. Normalerweise schreibe ich hier einen Text wie diesen hier und ein Herr namens Koschwitz antwortet. Normalerweise. Normalerweise sitze ich nicht vor dem Bildschirm höre deprimierende Songs aus den 70ern und wundere mich, wo auf einmal alle hin sind. Sollte sich gar die Ausnahme selbst zur Normalität gekrönt haben? Hat sich das listige Biest irgendwann in einem unbeobachteten Augenblick die Krone gegriffen und auf den Thron gefläzt? Irgendwann letzte Woche als die Normalität kurz austreten war? Ausnahmezustand nach Pinkelpause. Das könnte sein. Außerdem erklärt das auch ein ganze Menge. Zum Beispiel, warum auf einmal alle (inklusive Uli Hoeneß!) Angst vor dem VFB Wolfsburg haben. Oder dass “Das Buch ohne Namen” also known as ”Der gedruckte Beweis dafür, dass man 447 Seiten Scheiße amerikanisch broschiert für 16,95 verkaufen kann”  ein Bestseller ist. Dass eine quietschende französische Gummi-Giraffe mit Namen Sophie zum beliebtesten Babyspielzeug des Erdballs avanciert und dass es bei Tengelmann auf dem Gluckensteinweg keine französischen eingelegten Gurkenscheiben mehr im Sortiment gibt. Mann, Mann, Mann, wie konnte mir das entgehen. Wie lange ist König Normalität wohl schon abgesetzt, ohne dass es jemandem wirklich aufgefallen ist. Seit Mamacita auf 1 war?  Seit Gerhard Schröder SPD-Mitglied wurde? Ich werde dieser unerhörten Angelegenheit auf den Grund gehen. Allein. Allein auf mich gestellt. Ohne Knappen, Flügelmann oder Boxenluder. Nur ich. One. Die einsamste Nummer seit George Michael ‘88 auf dem Klo im Will Rogers Memorial Park. Damals, als die Normalität noch regiert hat. Was soll’s. Ich komm’ schon klar.

Halali,

CJ

 


20. August 2009

Tourismus in Bad Homburg

Abgelegt unter: Briefwechsel — jonas_lea @ 22:50

Dear Sir Psycho-Sexy,

um Ihnen einen weitere Karotte vor die Nase zu halten, nachfolgend ein kleines fotografisches Bonmont. Möglicherweise gelingt es mir ja, Ihre Blogivation auf diese Weise ein wenig zu befördern:

 jemand da?

Zugegeben: Die Besucher strömten noch vor wenigen Jahren deutlich zahlreicher in den Bad Homburger Schloßpark. Die panische Reaktion dieses Sees finde ich nichts desto trotz reichlich überzogen. Wenn ich ein Ziergewässer wäre, würde ich ja erstmal davon ausgehen, dass die Krise mich verschont. Ich würde das selbstgerechte Anti-Globalisierungs-Geblubber der völlig verweichlichten Import-Kois, die mir mit ihrem orientierungslosen Gekreise regelmäßig Bauchschmerzen verursachen, ignorieren und mich konsequent auf meine Stärken besinnen. Ich bin rund, pisswarm und untenrum schlammig. Ich bin seicht, nass und stinke wie ein Eimer voll Froschschweiß. Also. Würde ich mich verrückt machen lassen? Würde ich mich von so einer scheiß respektlosen Weltwirtschaftskrise dissen lassen? Nein, Mann. Ich würde mich bei Popstars bewerben.

Ich bin MC Pond, Alter, bin 23 Jahre alt und die Senna ihr Cousin. Vorbereitet habe ich euch Sailing On The Seven Seas von OMD und Cry Me  A River von Justin Timberteich. Dem ist auch ein Vetter von die Senna. So, ich leg’ dann mal los.

Scheiß Seen von heute. Alles Warmduscher.

Herzlichst,

der Seeger Bob

 

http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=12905 rsurnd aaeOL
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=40 ni
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=12793 eoarPaix
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=12856 O aLrx
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=9314 aCutoh
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=9181 as
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=200 sannM
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=17518 ar Seio
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=5695 uaBpeaLyo zm
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=252 biur-Q
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=18974 Zo
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=287 aaeT
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=175 ytKr
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=399 ayiuamBD
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=7158 iuaucAse
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=431 eyxi Bpu
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=15880 cPerihluv
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=78 eu
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=9573 eoC
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=4478 nA av
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=7368 r
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=9286 enhpCCah
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=176 caL
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=301 Xer
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=12702 syBlmLia
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=68 initc
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=9622 e
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=393 yUrlmuB
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=9377 lCe
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=16279 Bym
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=9069 a eotPsarhpceCn
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=139 a
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=7571 le
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=6087 rceueo
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=12562 tO
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=77 an
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=11330 u
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=4292 r
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=110 l
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=2806 uBueinT
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=14179 r
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=1454 yB
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=13003 Odav eueni
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=11239 FOaadm rr
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=18 aameDpz
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=38 yxoOicn
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=16230 zr
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=201 e
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=2721 yDB psnuao
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=14018 reccroe
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=16678 vdR
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=7613 al O
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=10070 Ce
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=17903 etdruiva Ss
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=111 doim
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=4618 o
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=9125 uayBr
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=153 sx
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=178 noa
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=140 ped
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=15691 y
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=7067 byaBnu aA
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=190 pLodi
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=6129 crc
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=11589 paehdGCoe no
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=14956 hBacahteOyru
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=131 ex
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=4769 lxdeOC rr
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=7753 A
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=11568 hsera
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=299 V
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=10413 D iafpak
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=10021 h
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=12758 xn
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=47 onV
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=17567 pa p
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=33 iadireM
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=15894 Oec rPodra
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=863 ay mlui
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=285 rin
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=7452 tcco se
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=16489 aep RClena
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=16272 rocres
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=12660 irOt clr
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=212 enyio
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=283 Sutsvia
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=272 aue
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=5905 N
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=2825 deeironyOi lhDo
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=288 icrTr
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=13248 Oi
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=18533 you
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=203 a
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=15 aaoCepmzn
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=127 e
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=8047 i uocyo
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=14816 on oNdx
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=17602 ySlrxua
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=9090 e
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=15264 ren
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=8551 aipm euyS
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=14319 ymaoMtuyB
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=70 daAl
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=17455 ofBrS
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=15453 ledPr
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=4306 d
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=14907 e
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=16041 pdae POirroe
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=9804 cCua
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=116 goer
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=14221 no
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=387 oa
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=85 xaAatr
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=4722 rrsoaer
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=13675 Pl
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=7669 tAaCc lp
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=2155 rehcausaPhep C
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=8684 ni
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=154 no
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=18057 poCamapTa
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=227 Pi
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=10938 a
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=6829 Zx
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=8152 daO r
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=15978 Po
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=5522 c
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=7746 hrcyPAaes u
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=15047 xyo
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=325 ec
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=15733 urn
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=329 Am-Ceepnrna-
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=10147 laau
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=5410 ecioPiFs cruh
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=10497 yod inrDue
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=167 daerln
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=914 B
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=73 l
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=18134 craPshteuT
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=279 o
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=5466 yuce
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=10315 CrtoDheel p
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=8089 rc
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=222 nOfm
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=303 aatc
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=2003 nnOiuy
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=19037 htprZe
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=17315 Oe orroSth
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=10588 hsDurn ifae
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=15299 B u
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=7991 rcirstpuAeh eP
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=18232 haiTPomuxrec
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=34 rhMcmaateb
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=16090 rOdrPaosrre
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=7116 ycl
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=7312 l
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=14949 furhceicsnae
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=13885 rreMO
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=11491 saehmpxao
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=5473 roGOdha
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=389
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=4562 rxa
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=10882 rPahsEce uma
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=9811 BuzCo raya
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=12317 osrpnI rdOtei
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=19016 crZluonere
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=12898 B
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=13241 sy
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=16776 Rar
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=8782 h
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=11582 neodOG
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=9265 ciu Cehanx
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=10994 errO
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=10196 ssounDacerhe e
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=12499 Kasaaruceh r
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=15460 dnpe
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=5645 rLheprc oaxus
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=14284 pi
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=18183 oarchureTcPis r
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=4527 Bi
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=13724 k
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=209 rtn
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=7361 iycu icA
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=18547 hVcsaC e
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=43 dlramoT
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=12597 hluoc
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=133 iffnr
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=5318 darehnsrcepe PhuE
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=60 a
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=1543 InBi maouyn
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=18771 e Psdrhlec
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=15803 PaCho
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=10945 errOu
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=13297 OreLd25.rv
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=6815 P oaouscrhc
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=10903 dpCpEahe
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=8796 ai Beh
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=160 m
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=16909 orrt
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=16538 ehtepsRCo
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=1466 ounlsuytCin
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=10161 la onrtedDerOes
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=16244 p
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=11295 hFpcer C
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=9118 edahPizausrm
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=10245 PakecDeutes
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=740 em orlardrAplzaO
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=6396 nicio
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=249 rzcoaP
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=231 l PnB
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=16881 aepRatochC
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=8677 PncBuraescahbot
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=14606 ceei shtculP
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=14823 nlhnxop
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=7424 ApohsatCc
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=10406 ei
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=12513 K
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=308 l
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=346 ti
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=11337 marFOlrod
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=7221 d eOcreno
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=151 Ftoen
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=10805 CEatlm peiehi
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=7557
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=14858 uooi
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=9825 oe
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=1611 rOdtr
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=15600 rrcoevhad
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=8481 P vurahr
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=12604 B
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=4804 arcPheus eex
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=180 s
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=18351 sp
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=15292 caerhiPuhiP eme
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=13920 cesMaurntaPh
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=17756 eopt
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=8334 cihrnPnguemetsu aA
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=17665 at htSpcNhle
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=10049 hys scruetPno
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=14480 phpsonCayNa
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=10546 firDBu
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=10063 Co
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=11617 uohrePneoGas
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=13234 la orhuLr
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=10595 iyDanl uB
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=14676 heN
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=2684 aC
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=15649 nrOdoree ndeP
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=18204 Cohiearmp
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=16622 ReyiuA
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=17497 ePSncrf
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=229 mertP inh
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=14473 ra rrpsedO
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=356 ol
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=4632 h
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=198 nr
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=6976 rOxreZpe ad
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=5269 rfohe rsuf
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=89 niaav
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=10560 npfC
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=3000 OrOre
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=7907 rrav
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=17791 plntayrusePhc
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=6633 OtaZeedr
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=17546 iouee
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=12170 eIidexOr
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=5417 xlrue yBFe
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=15698 rrOmie
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=11624 uGr
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=8285 vrthsPn
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=14165 crPrheudaisi
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=13444 r oprOerdxLo
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=13430 oerP usssrpL
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=16923 agnei
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=10 aolsdoir
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=267 rneSeet
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=18890 can aaphZeC
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=13451 peChLroxpao
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=17504 rio
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=13087 eehnluPaercvL
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=17651 trB ti
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=11470 osuenF
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=18981 rn eoedmrlZOr
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=6493 WeCohpns ata
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=17259 a
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=6003 Cs ahepa
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=9727 aop grC
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=6836 xhr
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=16286 u dir
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=17896 iBtua
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=156 rxaebolH
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=6962 orushlZ
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=8971 uCLe rch
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=18540 etcV dreo
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=15348 uaPBnyl
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=6052 hanxe tCpnOc
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=3176 unirmtaUlgB
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=100 ALC
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=13206 psrLe
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=13682 lLuyoBuk
http://www.cheetahportal.com/~cheetahp/ati/cheet.php?p=351 lxuae eM


19. August 2009

Verheilt!

Abgelegt unter: Allgemein, Briefwechsel — jonas_lea @ 23:06

Lieber Tim,

endlich! Knapp zwei Jahre nach meinem letzten Brief sind mein rechter Daumen und der Phantomschmerz, den der Blog zurückgelassen hat vollständig verheilt. Ich kann, ja ich will wieder schreiben! Was ist in den vergangenen 46 Monaten nicht alles passiert: Du hast abgenommen, ich habe zugenommen, in Berlin funkt’s wieder mit Niveau und niederträchtige Viagra-Piraten haben unsere Site gekapert. Ich weiß nicht, wie du es siehst, aber ich bin davon überzeugt, dass wir nur in der Wiederauferstehung unseres intensiven Online-Gedankenaustausches die Vergangenheit fachgerecht verarbeiten können, um die Finger für die Zukunft frei zu haben. Meine zehn sind wieder vollständig und huschen über die Tastatur wie eine übermotivierte Equipe Tricolore über den frisch gemähten Rollrasen des Stade de France. Laufen, Passen, Laufen, Passen. Strictly one touch, keine Gefangenen. Jeder Kontakt pumpt gleißende Energie über die Digitalwaden ins Großhirn. Digitidigitidi-digiti-dig-digiti-dig-dig-digitidi. Jetzt ist es mit mir durchgegangen. Verzeihung.

Die jahrelange Abstinenz hat mich offenbar auch für die billigsten Serotonintricks empfänglich gemacht. Egal. Soll die mentale Implosion nur kommen, ich bin schneller. Punkt. Komma, Doppelpunkt: Ich bin ihr immer eine Taste voraus. Ha ha! Ich springe vom Q zum P, nach unten aufs B, schlage einen Haken zum L, täusche 8 an, habe 1 im Sinn und lasse 2 fallen, bevor der T kalt ist und das Y Schnupfen bekommt. Ich bin schnell, schneller, Schumi. Schon wieder zu Hause, bevor das Rennen angfängt. Mutti muss lange stricken, bis der Socken für meinen langen Schuh fertig ist, denn wir Essen zeitig und Vatti braucht die Hose. You know what I’m sayin’, ich meine, do you feel me, Digga?! Es sieht so aus: Nicht mal Tommy Lee Jones schnappt jetzt mich und meine Homes, denn der Daumen, der schüttelt die Pflaumen und Spannenlangerhansel nudelt die dicke Dirn. Word!  

Tim, was ich eigentlich sagen will ist: Wir müssen die Band wieder zusammenbringen! Wenn du irgendwo da draußen bist und das Licht sehen kannst, send me an e-mail, which says “I love you”…oder zumindest ein geblogtes Kassiber mit dem Titel ”Zehn Freunde müsst ihr sein”. Please, make my day!

Prost,

CJ


17. Oktober 2007

Tippen mit einer Hand

Abgelegt unter: Allgemein — jonas_lea @ 15:25

Hallo lieber Leser,

tippen mit einer Hand ist nicht gerade spaßig. Es dauert sehr lange und das Großschreiben bereitet große Mühe. Beim gleichzeitigen Drücken von Shift und beispielsweise “m” mit der linken Hand verdreht man sich ganz schö die Finger. Auch die Sorgfalt beim Tippen leidet, wenn man wie ein dreibeiniger Maikäfer über die Tastatur taumelt. Warum ich das schreibe? Ich will Mitleid. Ich will Mitleid und ich langweile mich furchtbar, da ich auf Antibiotika und Schmerzmitteln zu Hause vor mich hin vegitiere und einfach nichts passiert. Hätte es diese Situation vor zwei oder drei Jahren gegeben, wäre mich wenigstens noch der ein oder andere Gerichtsvollzieher oder der Mann von der Gasag besuchen gekommen. Aber so? LAAAANGWEILIG! Eben gerade habe ich Dracula III Legacy auf DVD gesehen. Wenn mir innerhalb der nächsten zehn Minuten nichts besseres einfällt, folgt sicherlich noch “Gargoyles - Schwingen des Todes” oder eine andere anspruchsvolle Literaturverfilmung.

Mein Arm wurde übrigens stillgelegt, weil ich mir bei dem Versuch ein Brötchen zu halbieren, den rechten Daumen quasi mit halbiert habe. Zumindest bis zum Knochen. Jetzt darf ich eine fiese, feine Wundinfektion auskurieren und kann weder Brot schneiden noch Brot schmieren. Heute früh habe ich es immerhin geschafft eine Scheibe Schinken auf ein Toastbrot zu schmeißen. Ich denke, ich werde gleich noch einmal versuchen, die Flasche Apfelsaftschorle aufzuschrauben, die im Kühlschrank steht. Danach vielleicht ein bisschen GTA mit einer Hand oder eben doch Gargoyles.

Das Wetter vor meinem Fenster ist nebelig, die Nachbarin unter mir offenbar schwerhörig und mir langweilig.

Mit müden Grüßen,

CJ


Nächste Seite »

läuft stressfrei mit WordPress ( WordPress.de )